Reisen bildet: Sprache lernen – so geht es ganz nebenbei

Wenn du im Urlaub oder auf Geschäftsreise bist, kann es passieren, dass du mit Menschen in einer anderen Sprache kommunizieren musst. Vielleicht denkst du dann: Ach wenn ich nur eine Sprache lernen könnte.

Dabei erinnerst du dich vielleicht an den Schulunterricht. Es war so schwierig, die Vokabeln wollten nicht in den Kopf und du wusstest nie, was du in den Lückentext einfügen musst. Dabei ist es ganz einfach eine Sprache zu lernen.

Sprachtalent oder normaler Mensch?

Es gibt Menschen, die können sich gut ausdrücken, sind eloquent und sogar mehrsprachig unterwegs. Schon im Deutschen überzeugt die Sprachkunst, Englisch ist kein Problem. Urlaub in Kuba und Mexiko stellt sprachlich keine Hürde dar, denn auch Spanisch funktioniert ganz gut. Doch wieso gibt es Menschen, die das so gut können und was hindert andere daran, eine Fremdsprache zu lernen?

Die Antwort ist ganz einfach: Mache dir den Unterschied zwischen Theorie und Praxis bewusst. Um ein dickes Fundament einer Sprache aufzubauen ist es wichtig zu sprechen. Denn die meisten „Sprachtalente“ fallen nicht dadurch auf, dass sie Lückentexte ausfüllen, sondern dass sie sprechen. Sie kommunizieren verbal, persönlich und interaktiv mit anderen Menschen.

Fange an und suche dir echte Menschen

Eine Klassenstärke von 25 Schülern kann keine Grundlage sein um eine Sprache zu lernen. Mit drei Stunden in der Woche und 25 Menschen wird das nix. Es ist eine ganz einfache Zauberformel zum Misserfolg: Der Spanischunterricht mit 25 Schülern und 3 Stunden in der Woche. Sobald jeder die Begrüßung „Buenos Dias“ gesprochen hat, wird das Arbeitsheft aufgeschlagen und die korrekte grammatische Endung in den Lückentext eingefügt. Dabei ist es denkbar still. Danach geht es zum nächsten Fach: Mathe auf Deutsch. Geschichte auf Deutsch und dann Musik! Es ist nicht möglich Spanisch zu lernen.

Hast du Spanisch sprechend Freunde? Eine Tante in Rom oder planst einen Schüleraustausch in Texas? Dann ist das die Gelegenheit zum Sprechen! Einfach loslegen. Reden, zuhören und antworten.

Stille Wasser haben es schwere eine Sprache zu lernen

Wir hatten bereits gesagt, dass die Sprachtalente dadurch auffallen, dass sie Sprechen. Übung macht den Meister. Die weniger „sprachtalentierten“ Menschen sind auch die, die nicht gern reden. Sie haben es eben nicht so leicht vor mehreren Menschen zu stehen. Manche davon sind von Kindheit an eher in sich gekehrt und hatten deswegen nur wenige Möglichkeiten genutzt, eine Sprache zu lernen. Das trifft auch auf die Fertigkeiten zu, die eigene Muttersprache zu lernen. Überhaupt können wir auf Reisen viel lernen.

Reisen bildet: Sprache lernen – so geht es ganz nebenbei
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